#Dieselgate offenbart käufliche Politik?

Kraftfahrtbundesamt schönt Bericht über Porsche: Laut Bild-Zeitung hat die Behörde von der Abschalteinrichtung in Dieselmotoren gewusst. #Dieselgate scheint ein ernsthafter Skandal zu werden, in den alle großen Parteien, Unternehmen & Co. irgendwie verstrickt sein könnten. Ich meine: Wen wundert es, wenn man sich die Spenden der Autoindustrie an SPD, CDU & Co. ansieht:

So Spendet Daimler seit 2013 jedes Jahr 100.000 Euro sowohl an die SPD, als auch an die CDU. Ab und an gibt es dann kleinere Spenden von Familie Quant/Klatten (BMW), Daimler & Co. an FDP, CSU und Bündnis90/ Die Grünen. Wen wundert es dann, dass der Staat wegschaut, wenn Betrogen wird.

Ca. 3/4 der neu zugelassenen Dieselautos sind Firmenwagen die durch das Dienstwagen-Privileg mit ca. drei bis vier Milliarden Euro subventioniert werden. Der deutsche Staat hat also allem Anschein nach nicht nur Werte von Porsche & Co. vertuscht, Parteien haben sich kaufen lassen (?), sondern die Autoindustrie wurde auch noch mit drei Milliarden Euro jährlich (indirekt) belohnt.

Die Stickstoffdioxid die Dieselfahrzeuge jedes Jahr austoßen, verursachen laut Europäischer Umweltagentur jährlich 72.000 Tote. Laut dem Magazin Nature sind es in Europa jährlich ca. 12.000 Tote.

Für mich müssen die Konsequenzen sein: Die Hersteller müssen Dieselfahrzeuge auf EIGENE Kosten nachrüsten. Es muss eine Sperre für Parteispenden der Auto- und Autoteilezuliefererindustrie geben. Wir müssen über ein Fahrverbot von neuen Dieselfahrzeugen in Innenstädten nachdenken. Und das Dienstwagenprivileg muss abgeschafft werden und das frei werdende Geld von bis zu fünf Milliarden Euro für den Ausbau von Bus und Bahn eingesetzt werden.

DIE LINKE. lässt sich nicht und wird sich nie kaufen lassen!

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